Raum-Hub
Wohnung Raum für Raum dokumentieren
Eine vollständige Raum-für-Raum-Anleitung für Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Balkon und weitere Bereiche.
Kurzantwort
Das Wichtigste zuerst
Nimm pro Raum zwei Gegenperspektiven auf. Prüfe danach Boden, Wände, Decke, Türen, Fenster, Heizkörper und feste Einbauten. Auffälligkeiten erhalten Übersicht, Kontext und Detail statt eines einzelnen unzugeordneten Fotos.
Praxis-Checkliste
- Raum benennen
- zwei Gegenperspektiven
- Bauteile systematisch prüfen
- Auffälligkeiten einzeln zuordnen
Interaktiver Wohnungsplan
Wähle einen Raum
Wohnzimmer
Bauteil wählen und Aufnahmefolge prüfen
Große Flächen zuerst, danach Fensterseite und feste Einbauten.
Die Aufnahmefolge gilt für eine auffällige Stelle an diesem Bauteil. Weitere Stellen erhalten eigene Einträge.
Wohnungsakte startenVon groß nach klein
Die Raumübersicht schafft Orientierung. Bauteil- und Detailaufnahmen ergänzen sie, ohne den räumlichen Zusammenhang zu verlieren.
Wohn- und Schlafzimmer
Fotografiere die gesamte Raumaufteilung, freie Wandflächen, Boden, Fenster, Rollläden und Heizkörper. Hinter späteren Möbelpositionen sollten Wände und Sockelleisten vor dem Einräumen sichtbar sein.
- Türseite und Gegenperspektive
- große Wandflächen und Raumecken
- Bodenübergänge und Sockelleisten
- Fenster, Rollläden und Heizkörper
Küche
Ergänze Arbeitsplatte, Fronten, Spüle, Fliesenspiegel, Anschlüsse und mitvermietete Geräte. Typenschilder und Zähler werden lesbar und nicht nur als Teil einer weiten Raumaufnahme festgehalten.
Bad
Prüfe Keramik, Armaturen, Fugen, Silikon, Anschlüsse und Lüftung. Bei Feuchtigkeitsspuren braucht es zusätzlich den angrenzenden Bereich, damit die Lage der sichtbaren Stelle erkennbar bleibt.
Balkon und Nebenräume
Bei Balkon, Keller oder Abstellraum gehören Belag, Wände, Türanschluss, Ablauf und vorhandene Einbauten in die Dokumentation. Benenne jeden Bereich so, dass er später eindeutig wiedergefunden wird.
Detailanleitungen bleiben erreichbar
Die einzelnen Raumseiten dienen als praktische Vor-Ort-Checklisten. Diese Hauptseite fasst das gemeinsame Verfahren zusammen und ist die kanonische Einstiegsquelle für die Raumdokumentation.
Die MietMemo Beweiskette
Vom Raum zur späteren Antwort
Welche Akte?
Wo genau?
Was ist betroffen?
Was ist sichtbar?
Wann erfasst?
Womit nachgewiesen?
Direkte Antworten
Häufig gefragt.
Klar beantwortet.
Die wichtigsten Rückfragen zu dieser Seite – ohne Umwege und ohne Rechtsversprechen.
01Welche Aufnahmen brauche ich für diesen Raum?+
Nimm pro Raum zwei Gegenperspektiven auf. Prüfe danach Boden, Wände, Decke, Türen, Fenster, Heizkörper und feste Einbauten. Auffälligkeiten erhalten Übersicht, Kontext und Detail statt eines einzelnen unzugeordneten Fotos.
02Reicht ein einzelnes Raumfoto aus?+
Nein. Beginne mit Raumübersichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ergänze anschließend Bauteile und auffällige Stellen jeweils mit einer Kontext- und Detailaufnahme.
03Wann sollte ich den Raum fotografieren?+
Am klarsten ist der Zustand direkt rund um Schlüsselübergabe und Einzug, bevor Möbel, Kartons oder eigene Veränderungen wichtige Flächen verdecken.
04Welche Angaben gehören zu jedem Raumfoto?+
Mindestens Raum, Bauteil oder Blickrichtung sowie Aufnahmedatum und -zeit. Bei einer Auffälligkeit sollten außerdem Schadensart und genaue Position gespeichert werden.
Deine neue Wohnungsakte
Heute geordnet. Später auffindbar.
Starte Raum für Raum und halte den Einzugszustand nachvollziehbar fest.
MietMemo hilft bei der strukturierten Dokumentation. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung. Anbieterangaben